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Sonntag, 22. März 2009

Husch husch in den Geldbeutel: TUIfly weiss nicht was seine Ciabatte kosten

Der deutsche Günstigflieger TUIfly, der in diesem Blog bereits durch seine grusligen Flugzeugbemalungen auffiel, hat seine Homepage noch gelber gestaltet und erklärt in der Benutzerführung seinen Kunden, dass er selbst nicht weiss, was die belegte Italo-Schnitte Ciabatta Caprese eigentlich kosten soll: 5 oder 5,50 Euro? Husch husch ins Körbchen und in den Geldbeutel der gelben Ferienbomber!

Sonntag, 1. März 2009

Pinkeln gegen Pennies: Ryanair mit Münztoiletten?

Der größte europäische Billigflieger Ryanair wird seine Passagiere möglicherweise in Zukunft zur Kasse bitten, wenn sie im Flugzeug die Toilette benutzen. Sein Unternehmen erwäge dafür eine Gebühr von einem Pfund (rund 1,12 Euro) einzuführen, sagte Vorstandschef Michael O`Leary am Freitag in einem Fernsehinterview mit der BBC. „Ich glaube nicht, dass jemals ein Passagier eine Ryanair-Maschine bestiegen hat, und weniger als ein Pfund in der Tasche hatte“, sagte O'Leary weiter.

Das ganze ist wohl eher eine virale Guerilla-Marketing-Strategie mit Bad news is good news-Tendenz. Ryanair hat ja auch keine Probleme damit, harmlose Blogger wüst als Idioten zu beschimpfen. Aber sind wir mal ehrlich: Wer bucht schon Ryanair, weil die Flieger komfortabel, Preise und Konditionen transparent, Flugpersonal nett, die Flugzeugbemalung ansprechend und die Website kundenfreundlich gestaltet ist?



Samstag, 24. Januar 2009

KrasAir und die Bauchlandung: Airlines und Marketing

Es gehört heute wirklich nicht mehr viel dazu, eine kleine Recherche durchzuführen, um herauszufinden, ob ein Markenname in mehreren Sprachen funktioniert. Aber auch Brand-Research-Agenturen, spezialisiert darauf, internationale sprachliche Fettnäpfchen zu vermeiden. Das Hat KrasAir auch nicht mehr geholfen. Was auf Deutsch zumindest krass klingt, ist schon nah am Crash - tatsächlich musste die russische Fluggesellschaft mit Sitz in Krasnojarsk in Sibirien im Jahr 2008 aufgrund finanzieller Probleme und mehrerer Streiks der Mitarbeiter den Flugbetrieb einstellen. Im Jahr 2001 beförderte KrasAir erstmals mehr als 1 Million Passagiere. Sie gehörte nach eigener Darstellung zu den drei größten Fluglinien Russlands. Bauchlandung!

Noch mehr Marketing-Pfuschereien: Doofes Social Network und andere sprachliche Hürden bei der Vergabe von Markennamen

Air Kitty - noch so ein Schwachsinn mit dem niedlichen Nippon-Maskottchen


Sonntag, 4. Januar 2009

Air Kitty - noch so ein Schwachsinn mit dem niedlichen Nippon-Maskottchen


Hello Kitty ohne Ende: Das posierliche Nippon-Maskottchen hat es auch auf eine Chertermaschine der japanischen Eva Air geschafft.


Toll: Im Bordmenu gibt es auch Würstchen mit Hello-Kitty-Konterfei! Leider darf sich der Kapitän nicht als Kätzchen verkleiden, dafür haben die Stewardessen rosa Kätzchen-Schürzchen an. Welche Farbe und Ausstattung im Übrigen die Kotztüten von Air Kitty haben, gab die Fluggesellschaft leider nicht bekannt.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Schwachsinn: Goldbair- Das Gummibärchenflugzeug

Der Ferienflieger TUIfly hat eines seiner Flugzeuge mit Harobo "gebrandet" und das ganze GoldbAIR genannt. Toller Marketing-Gag. In der Pressemitteilung, in der der gekonnte Werbetexter ein sympathisches Werbebild basteln will, liest man auch ganz quietschvergnügt:



Wer Glück hat, fliegt bei seinem nächsten Urlaubsflug mit TUIfly in einer ganz außergewöhnlichen Boeing 737. Denn ab heute trägt einer von 45 TUIfly Urlauber-Jets eine auffällige Sonderlackierung im exklusiven Goldbären-Design und wirbt fortan als „fliegender Botschafter“ für die Firma HARIBO. So war es auch kein anderer als der HARIBO-Werbestar Thomas Gottschalk, der heute am Airport Köln/Bonn zusammen mit den Geschäftsführungen beider Unternehmen die blaubunte Boeing 737 auf den Namen „GoldbAIR“ taufte.
Foto: Fotocommunity

Welche ein Glück. In gekonntem Werbetexter-Jargon fachsimpelt der geneigte PRler weiter:

„Wir haben damit eine perfekte Kommunikationsplattform mit zielgruppenspezifischer Breitenwirkung, denn beide Marken passen aufgrund ihrer
starken Familienorientierung emotional sehr gut zueinander. Mit der Goldbär-Bemalung bieten wir unseren Fluggästen ein Flugzeug mit dem etwas anderen Look“, so Dr. Bernd Schmaul, Mitglied der TUIfly Geschäftsführung, unter anderem für das Marketing verantwortlich.HARIBO nutzte die Flugzeugtaufe am Airport Köln/Bonn auch zur Vorstellung einer neuen Kreation: Die neuen HARIBO „SAFT GOLDBÄREN“. In einem Werbespot wird die „GoldbAIR“ Boeing 737 im neuen HARIBO-Look künftig gemeinsam mit Thomas Gottschalk bei der Produktdarbietung der neuen HARIBO „SAFT GOLDBÄREN“ eine relevante marketingübergreifende Rolle einnehmen.


Saftige Urlaubsflüge nach Kroatien oder eine gummiweiche Landung in Hamburg? Oder einfach nur süße Ferien in Salzburg? Als Marketing-Fuzzi muss man sich schon fragen: Welchen Image-Transfer wollen der Ferienflieger und der Gelatineverarbeiter denn damit erreichen? Schwachsinn!